hier also der versprochene bericht von detroit:
gestern ging’s bereits um 8 uhr los nach detroit, um das international jazz festival zu besuchen, die labor day parade (bei der hauptsächlich die ganzen gewerkschaften sowie u.a. einige high school marching bands auf die straße gehen) anschauen und obama anhören.
obama’s rede sollte um 11 uhr auf dem hart plaza starten; und obwohl wir jetzt nicht soo spät in detroit ankamen, war die schlange vor dem plaza riesig! so muss es auch an der siegessäule gewesen sein, als obama in berlin gesprochen hat.
ein teil unserer „reisegruppe“ ist tatsächlich reingekommen, ich bin aber mit draußen geblieben – und kam so in den genuss der labor day parade. am spannendsten fand ich die auftritte der verschiedenen high school marching bands. schon cool, was die alles können und v.a. wie sie ihre shows aufziehen (fahnenträger, tänzerinnen und nicht zu vergessen die coolen drum majors).
obama konnten wir dann auf einer leinwand zumindest sehen; leider waren die lautsprecher etwas schwach, so dass ich so gut wie gar nix verstanden habe. habe aber gesehen, dass heute ein artikel in der zeitung darüber stand. den werde ich mir natürlich aufheben!
nach ca. 20 minuten war der ganze spuk vorbei, und wir konnten uns auch auf den weg zur plaza machen. dort standen eine unmenge an ess-buden sowie zwei bühnen für das jazz festival. wir sind aber etwas an der riverfront entlang, von der aus kanada auf der anderen seite des flusses zum greifen nah ist.
an der riverfront war es angenehm windig – eine echte erfrischung bei 30 grad! im GM center sind wir dann in food court und haben uns bei arby’s (wo ich noch nie vorher war) erst mal gestärkt. dann haben wir uns an einigen bühnen ein paar auftritte des jazz festivals angesehen. war wirklich toll! was ich wirklich toll fand (und was ich auch schon während meines sommers in new york vor 4 jahren schätzen gelernt habe): alles war kostenlos und es herrschte eine super atmosphäre. alle total friendly, relaxed, und offen!
wir haben uns dann so langsam wieder auf den weg zurück zum auto gemacht – vorbei an lauter tollen gebäuden, dem „people mover“ (quasi die s-bahn von detroit) und ständen mit allem möglichen (so wie’s sie auch in ffm bei den verschiedenen festen z.b. entlang des mains gibt). aus detroit raus hat es dann aufgrund einiger baustellen etwas länger gedauert, aber so konnte ich ein blick auf das tiger stadium (in dem gerade ein baseball-spiel im gange war) und das ford field werfen.
nach diesem erlebnisreichen tag in detroit (wir waren immerhin fast 7 stunden in der stadt und fast ständig auf den beinen) haben wir im garten relaxed, kaffee und lemonade mit eis getrunken sowie ein tolles BBQ gehabt.
um kurz nach neun war ich dann zu hause – total platt, aber auch echt beeindruckt von diesem tollen tag und den schönen seiten detroits, die ich dank meiner freunde zu sehen bekam.
what a great labor day!!!